Veganer Mango-Schokoladen-Kuchen

veganer Schokoladenkuchen mit Mangocremfuellung

Da ich gerade mitten in der Klausurenphase stecke, unterstützt mich heute die liebe Jenny mit einem ganz tollen Rezept!

Hi, ich heiße Jenny. Ich liebe backen und blogge meine Kreationen normalerweise auf Jenny is baking. Da ich bereits einige Jahre in USA und Lateinamerika gewohnt habe, finden sich auf meinem Blog einige internationale Rezepte neben den deutschen Klassikern. Für mich war es eine tolle Herausforderung vegan zu backen nachdem Ramona mir anbot einen Gastbeitrag zu machen (danke nochmal!).

Könnt ihr euch vorstellen, dass ich noch nie vegan gebackenen habe? Ich habe mir gedacht, wenn schon, dann richtig. Ein veganer Pie war mir zu einfach. Stattdessen entschied ich mich für diesen Mango-Schokoladen-Kuchen, den ich mir teilweise ausgedacht habe. Meiner Meinung nach ist er super gelungen. Der Schokoladenkuchen ist schön saftig und luftig und wird ganz wunderbar von der cremigen Mangocreme mit Kokosnuss ergänzt. Dabei ist der Kuchen nicht zu süß, die Mangonote kommt gut zur Geltung. Du wirst bestimmt deine Gäste mit der hübschen Mango-Blume beeindrucken, da bin ich mir sicher. Ich wünsche ganz viel Vergnügen und freue mich, wenn ihr den Kuchen nachbackt.

Veganer Schokoladen-Mangokuchen

Kuchen: 20min Vorbereitung + 15min Backzeit
Füllung: 15min Vorbereitung + 15min dekorieren

Zutaten (Für den Kuchen, leicht angepasst von veggiedesserts)

  • 390 Gramm ungesüßte Mandelmilch (es geht auch Sojamilch, Reismilch, usw.)
  • 1,5 TL Zitronensaft
  • 190 Gramm Margarine oder Kokosfett (Ich habe Alsan Bio benutzt)
  • 4 EL Zuckerrübensirup
  • 1 TL gemahlene Kaffeebohnen (optional)
  • 360 Gramm Dinkelmehl 630 oder Weizenmehl Type 550
  • 100 Gramm Rohrzucker
  • 5 EL Backkakao
  • 1 TL Natron
  • 1 ½ TL Backpulver

Zutaten Füllung

  • 300 Gramm geschälte und geschnittene Mangos (bei mir waren es 1 ½)
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver (ich habe Alnatura benutzt)
  • 2 EL Rohrzucker
  • 8-10 EL ungesüßte Mandelmilch (Sojamilch usw. geht auch wieder)
  • 1 Dose a 400 ml gekühlte Kokosnussmilch mit mindestens 60% Kokosnuss
  • 50 Gramm weiche Margarine oder weiches Kokosfett
  • ½ Mango und frische Mintblätter zum Dekorieren

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Springform mit 26cm Durchmesser einölen. Es gehen auch kleinere Formen, ich habe z.B. mit vier sehr flachen 20er Formen gebacken.
  2. Den Zitronensaft mit der Milch vermischen und stehen lassen.
  3. Margarine mit Zuckerrübensirup und Kaffeepulver erhitzen und abkühlen lassen.
  4. Mehl, Zucker, Kakao, Natron und Backpulver in eine große Schüssel sieben und vermischen.
  5. Die nassen Zutaten zu den trockenen hinzugeben und alles verrühren bis ein cremiger Teig entsteht.
  6. In die vorbereitete Springform geben und mindestens 15min backen. Bei einer 26er Form liegt die Backzeit bei ca. 35 min. Zahnstocherprobe machen.
  7. Kurz abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und erst in zwei bis drei Teile schneiden, wenn komplett abgekühlt.
  8. Währenddessen die vorbereitete Mango in einem Topf leicht köcheln lassen bis die Mango etwas weicher und flüssiger wird.
  9. Mit der Küchenmaschine oder Gabel pürieren, wieder in den Topf zurückgeben und zwei EL Milch hinzufügen. Nochmals erhitzen.
  10. Das Puddingpulver mit 2 EL Rohrzucker und 6 EL Milch verrühren und zur heißen Mangomasse hinzufügen und zwei weitere Minuten köcheln lassen, dabei ständig umrühren. Im Anschluss abkühlen lassen.
  11. Den festen Teil der Kokosmilch mit der Margarine in eine Schüssel geben und verrühren.
  12. Die leicht abgekühlte Mangomasse hinzufügen und alles cremig verrühren. In den Kühlschrank stellen und warten bis die Masse fest genug ist zum Bestreichen.
  13. Dann schichtweise Kuchen und Pudding aufeinanderschichten. Es sollte genügend Pudding übrig sein für die oberste Schicht und etwas für die Ränder.
  14. Eine halbe Mango in längere und kürzere Scheiben schneiden.
  15. Ein längeres Stück aufrollen und in die Mitte setzen und die weiteren Scheiben in Form einer Blume herumdrapieren. Mit Minzblättern servieren.

Der Kuchen lässt sich wunderbar einfrieren und hält sich einige Tage im Kühlschrank. Gekühlt servieren.

veganer Mango-Schokoladenkuchen

Some Green Life

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